AKTUELL
Knoten, Gefäße, Gestalten
vom Gebrauchsgegenstand zum Kunstobjekt
Ausstellung vom 05. Mai 2025 – 01. Juni 2025

Schmuck: Kirstin Jankowski / ZWEI MACHEN SCHMUCK
Porzellan: Petra Hilpert / soprana design
Fotografie: Christoph Honig
Die Ausstellung bei ZWEI MACHEN SCHMUCK zeigt Schmuck, Porzellan und Fotografien, die Alltagsgegenstände künstlerisch interpretieren und das Alltägliche zur Kunst machen.
In der neuen Schmuckkollektion „Knoten“ von Kirstin Jankowski stehen verschlungene Knotengeflechte im Mittelpunkt. Die Knoten, die uns im Alltag oft lästig sind – ob in Ketten, Hoodie-Bändern oder Schnürsenkeln – werden hier zum ästhetischen Gestaltungselement in den Entwürfen für Ketten und Ohrschmuck. Aus Steinkugeln oder Perlen geknüpft und mit feinen Silber- oder Gelbgoldketten bzw. -drähten kombiniert, entstehen minimalistische, auf das Wesentliche reduzierten und dennoch ausdrucksstarken Formen. Die Knoten scheinen keinem strengen System zu folgen, wie beispielsweise die keltischen, maritimen oder Makramee-Knoten. Je nach Größe und Beschaffenheit der verwendeten Kugeln fällt jeder Knoten anders aus – jedes Schmuckstück ist somit ein Unikat. Die Farbpalette reicht von kontrastreich und lebendig bis hin zu dezent und elegant.
Unter dem Label soprana design entwirft Petra Hilpert multifunktionale Geschirrstücke und Wohnaccessoires aus Porzellan, Keramik und Glas. In der Ausstellung zeigt sie individuell gefertigte Trinkgefäße, darunter Intarsienbecher, bei denen sie weißes Porzellan kunstvoll mit zarten Pastellfarben kombiniert. Während die Innenseite mit einer glänzenden Glasur versehen ist, um höchste Funktionalität und leichte Reinigung zu gewährleisten, besticht die Außenseite durch die edle, samtig-matte Haptik von unglasiertem Biskuitporzellan. Passend dazu sind pastellfarbene Teeschalen zu sehen. Die feine Farbgebung in sanften Pastelltönen entsteht durch die komplett eingefärbte Porzellanmasse, wodurch eine dauerhafte, elegante Farbechtheit gewährleistet ist.
Die Fotoserie „Who are you“ des Essener Fotografen Christoph Honig zeigt Gebilde, die sich aus Alltagsgegenständen zusammensetzen und zu Figuren gestapelt werden. Gläser, Porzellan, Schachteln, Tassen, Konservendosen, Schalen, Vasen oder auch Eierkartons bilden Rumpf, Oberkörper und Hals. Knöpfe, Tischtennisbälle, Haushaltsgummis oder vertrocknete Blütenblätter erinnern an Augen, Kragen, Haare, Nasen, Ohren oder Arme. Erstaunlicherweise setzt sich alles nahtlos zu puppenartigen Figürchen zusammen. Sie zitieren Typen und Charaktere, die uns irgendwie bekannt und vertraut sind. Da sind der Militär, der Pfaffe, das Elternteil mit Kind, die Mamsell und ein Exot. Es sind auch Materialcollagen, die sich zu vorbildlosen, aber offensichtlichen Personenerscheinungen mit Stimmungsausdruck zusammensetzen. Es sind zufällige Figurenassoziationen, die sich aufdrängen, eine ganz eigene, witzige Geschichte erzählen und zum Schmunzeln einladen.
MATCHBOX – Mitgliederausstellung des
Forums für Schmuck und Design
im Zündholzmuseum Grafenwiesen vom 20. April 2025 –30. Oktober 2025



Ich nehme mit der Streichholzschachtel Nr. 44 teil, darin ein Ansteckschmuck den ich aus Materialien, die von einer anderen Teilnehmerin in dieser Streichholzschachtel zusammengestellt wurden, entworfen und gebaut habe.
Meine Streichholzschachtel entpuppte sich als ein wahres Füllhorn an Materialien, die viele Gestaltungsmöglichkeiten boten. Da meine Design-Philosophie "weniger ist mehr" lautet, war es auch eine Herausforderung, mir selbst treu zu bleiben. Vor allem die blaue Mosaikfliese bereitete mir Kopfzerbrechen, da sie allein durch ihre Größe das Stück dominieren würde. Aber alle Dinge haben zwei Seiten, und die Rückseite konnte ich einfach besser nutzen - der Grundstein für meinen Ansteckschmuck war gelegt.
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JUNGE CELLINI 2025
Ausstellung bis 31. Oktober 2025 im Freilichtmuseum Hagen


Am 04.05.2025 wurde im Deutschen Technikmuseum in Berlin die Ausstellung zum Wettbewerb „Junge Cellini 2025“ für den Goldschmeidenachwuchs eröffnet. Unter den
99 Exponaten ist auch ein Schmuckstück von unserem Auszubildenden Lukas Bourassin. Zum vorgegeben Thema Transparenz / Durchsicht hat Lukas einen experimentellen und auch aufwendig herzustellenden Armschmuck entworfen, geplant und gebaut sowie eine Präsentation erarbeitet. Ich bin begeistert und als Ausbilderin auch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Der Schmuckwettbewerb wir vom Zentralverband der Deutschen Gold- und Silberschmiede alle zwei Jahre für den Nachwuchs im Goldschmiedehandwerk auslobt. Teilnehmen können Auszubildende aller Lehrjahre und Gesellinnen und Gesellen im ersten Berufsjahr.
Wie vielfältig mit dem Thema umgegangen wurde, ist in Berlin noch bis zum 01. Juni sehen oder auf der Website des Zentralverbandes für Gold-und Silberschmiede und ab dem 29. Juni bis zum 31. Oktober 2025 im Goldschmiedehaus des Freilichtmuseums Hagen.
weitere Infos Freilichtmuseum Hagen
MISS POMPADOUR GEHT AUF REISEN
Miss Pompadour, die Reiseschmucktasche


Miss Pompadour ist die Schmucktasche für unterwegs von ZWEI MACHEN SCHMUCK. In ihr lassen sich alle Preziosen gut geschützt transportieren. Neben dem Hauptfach hat sie acht kleine Innentaschen. Dort können zum Beispiel Ringe und Ohrschmuck getrennt voneinander aufbewahrt werden. So sind die Oberflächen vor dem Verkratzen sicher. Jeder Beutel ist ein Unikat aus feinen Seidenstoffen, in immer anderen Farbzusammenstellungen, von Hand gemacht.
Miss Pompadour ist ein nachhaltiges Upcyclingprojekt made in Essen.
Design & Konzeption: Kirstin Jankowski | ZWEI MACHEN SCHMUCK
Material: Seiden-Stoffreste | Maßatelier MonikaTolksdorf
Fabrikation: Neue Arbeit | Diakonie Essen
Illustration „Miss Pompadour“: Doro Ostgathe




LA IX MUESTRA DE ORFEBRERÍA CONTEMPORÁNEA
Museo de Artes Decorativas & Museo Cerralbo
Ich fühle mich sehr geehrt und bin glücklich, dass meine Broschen Blumenzeichen für La IX Muestra de Orfebrería Contemporánea, die 9. Ausstellung für zeitgenössische Goldschmiedekunst in Madrid ausgewählt wurden und sowohl im Museo de Artes Decorativas als auch im Museo Cerralbo ausgestellt werden.
Die Ausstellung zeigt innovative Arbeiten internationaler Schmuckkünstler und lädt dazu ein, in die vielfältige Welt des zeitgenössischen Schmucks einzutauchen. In diesem Jahr gibt es eine breite Palette von Stilen und Techniken zu entdecken – von minimalistischen und experimentellen Ansätzen bis hin zu modernen Neuinterpretationen klassischer Goldschmiedetechniken.
Die von der Asociación de Diseñadores de Orfebrería y Joyería Contemporánea (AdOC) organisierte Ausstellung zeigt die Exponate vom 5. Februar bis zum 23. März 2025 in zehn verschiedenen Museen in Madrid, zeitgleich mit anderen Kunst- und Modeveranstaltungen, u.a. dem Madrid Design Festival (6. Februar bis 15. März) und der Mercedes Benz Fashion Week Madrid (19. bis 23. Februar). Die Ausstellung richtet sich sowohl an Fachleute aus der Branche als auch an die breite Öffentlichkeit, die sich für Design, Mode und dekorative Kunst interessiert.
Die Eröffnung im Museo de Artes Decorativas, wo Objekte aller Teilnehmenden ausgestellt werden, findet am Mittwoch, den 5. Februar um 12.00 Uhr statt. Eine zweite Eröffnung folgt am Donnerstag, den 6. Februar um 18.00 Uhr im Museo Cerralbo, wo ebenfalls Arbeiten vieler Teilnehmenden zu sehen sind.
Weiter Infos @adoc-asociacion
FACES / SURFACES
Ausstellung vom 16. November 2024 – 11. Januar 2025
bei ZWEI MACHEN SCHMUCK am Rüttenscheider Markt


Collagen: Harald Arimont Schmuck: Kirstin Jankowski
Eröffnung: 15. November, 18 Uhr.
Um 19 Uhr Gastauftritt von YOSHINO107 aka Joachim Schaefer im Rahmen seiner Dialogues / Violin Solo-Tour.
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Die Ausstellung „Faces/Surfaces“ zeigt Schmuckstücke der Goldschmiedin Kirstin Jankowski und Portraits fiktiver Charaktere des Illustrators Harald Arimont. Die beide Essener experimentieren in ihren Arbeiten mit kontrastierenden Oberflächen, fragmentarischen Elementen und dem Spiel von Licht und Schatten.
Inspiriert von den Werken auf Arimonts Instagram-Account und den dazugehörigen Geschichten fertigte Kirstin Jankowski ihre Schmuckstücke aus collagenartig kombinierten Elementen mit unterschiedlich strukturierten Oberflächen, die mal flächig robust und mal filigran beweglich erscheinen. Die verwendeten Materialien sind Silber, Gold, Perlen und Edelsteine.
Harald Arimonts Charakterköpfe sind aus konventionellen, braunen Verpackungsmaterialien zusammengesetzt. Durch die Schichtung der roh geschnittenen Einzelelemente treten die Portraits plastisch in den Raum und die reduzierte Farbwahl hebt die Struktur der einzelnen Elemente besonders hervor.
Die Arbeiten des Folkwangabsolventen, die auf seinem Instagram-Account als Fotos zu sehen sind, sind Beobachtungen von Charakteren. Durch den gewählten Abstraktionsgrad bleibt es dem Betrachter überlassen, sich selbst oder Bekanntes darin zu sehen.
Am Eröffnungsabend ergänzt die Musik von Yoschino107 aka Joachim Schaefer, gespielt auf seiner Geige, die Ausstellung. Er sagt, seine Stücke seien bei Bach verwurzelt und von zeitgenössischen Musikern wie Steve Reich und Hauschka beeinflusst. Es ist melodisch-rhythmische Musik, die klangschön daherkommt und manchmal auch meditative Züge hat.
Mehr Bilder zur Ausstellung
instagram.com/zweimachenschmuck
Infos zu Harald Arimont
instagram.com/arimont_arts_design_stories/
und zu Yoshino





